Theo´s Tipp im November 2018

Liebe Gartenfreunde,
Nach langer Trockenheit fing es Ende Oktober an zu regnen und der erste Schnee zeigte sich ab 600 Höhenmeter. Die lange Trockenheit sorgt dafür, dass die Flussschiffe nicht mehr vollbeladen fahren können. LKW´s, eh knapp, müssen diese fehlende Logistikmöglichkeit auffangen. Es kann in Deutschland bei frachtintensiven Produkten zu Engpässen kommen, vieles kann teurer werden. So kann es nicht schaden, wenn man sich auf Vorrat versorgt. Beim Heizöl konnte man das schon sehen. Warum sich nicht schon mal einen Sack Streusalz in die Garage legen oder Winterstreufutter.
Jetzt geht das Gartenjahr in den Endspurt. Wenn die letzten Blätter von den Bäumen fallen und die kalte Jahreszeit anbricht, setzen kältebeständige Herbstblumen wie Astern oder Gartenchrysanthemen letzte Farbakzente.
Falls noch nicht geschehen, wird es Zeit, den Rasen ein letztes Mal zu mähen. Mähgut und abgefallene Blätter unbedingt von der Rasenfläche entfernen, um Schimmel zu vermeiden. Man kann jetzt auch gut nochmal kalken, damit der Kalk über den Winter in die Wurzelregion vordringt.

Im Blumenbeet den Sommerflor abräumen. Dabei empfindliche Knollen von Dahlien oder indischem Blumenrohr in ein frostfreies Winterquartier bringen. Rosen, die nicht tief genug gepflanzt wurden und freiliegende Veredelungsstellen zeigen, ringsherum mit Rindenmulch oder Komposterde abdecken – so können sie geschützt den Winter überstehen.
Meine Bienenwiese lasse ich noch stehen. Aus den gefüllten Samenständen versorgen sich die Vögel.

Kälteempfindlichen Gemüsesorten, die noch nicht vollständig abgeerntet sind, durch ein Vlies schützen. Im Freien überwintern Feldsalat und Winterportulak sowie Schwarzwurzeln und Pastinaken. Radicchio, der Frost bis etwa minus 10 Grad verträgt, kann im ungeheizten Glashaus oder im Folientunnel weiterhin kultiviert werden.
Ein Tipp für alle die einen sehr schweren Boden besitzen. Wenn Sie jetzt umgraben, können Sie die sogenannte Frostgabe nutzen. Die Schollen liegen lassen. Der Frost läßt das Wasser in den Schollen gefrieren und diese zerfallen zu feinen Krümeln. Das erleichtert Ihnen die Arbeit im Frühling.

Wir sollten uns auch je nach regionaler Lage auf Schnee und Eis vorbereiten. Die Probleme kommen ja immer früh morgens, wenn kein Einkauf möglich ist und keine Zeit ist. Ich habe meine Vorräte an Streusalz und Streugranulat überprüft. Der Schneeschieber ist noch gut in Schuss. Die Wasserhähne im Freien sind entlüftet. Frostempfindliche Pflanzen sind eingelagert. Alle Wasserabflüsse im Pflaster sind gereinigt. Die Dachrinne läuft gut ab. Alle Außenschlösser haben einen Tropfen Öl bekommen und die kaputte Leuchte der Außenbeleuchtung ist ausgetauscht (ich bin jetzt Fan von LED Leuchten, die sind so sparsam, dass die Beleuchtung nachts auch mal durchlaufen kann).
Wir haben in diesem Jahr jede Woche zu selben Zeit vom selben Ort ein Foto gemacht. Es ist spannend zu sehen, wie sich der Garten im Jahresablauf verändert.

Euer Theo

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